Patienteninformationen

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(ISO 9001:2008) Zertifizierte Praxis für die nichtinvasive und invasive Patientenversorgung auf dem Gebiet der Herz- und Gefäßmedizin



Stenteinlage und Koronarangioplastie

Wird während der Herzkatheteruntersuchung eine Einengung (Stemose) der Herzkranzgefässe sichtbar kann diese sofort durch eine sogenannte Ballondilatation (Koronarangioplastie) behandelt werden. Die Operationstechnik ist dabei ähnlich der Herzkatheteruntersuchung. Von der Leiste her wird ein Führungskatheter zum verengten Herzkranzgefäss vorgeschoben. Über einen Führungsdraht wird dann der Ballonkatheter positioniert. Durch Aufblasen des Ballons (30 bis 60 Sekunden) wird das entsprechende Gefäss gedehnt.

In den meisten Fällen folgt der Ballondilatation die Einlage einer Gefässstütze (Stent). Dieser Stent besteht aus einem sehr feinen Metallgitter und wird mit Hilfe eines Ballonkatheters in die verengte Stelle eingesetzt. Um ein gutes Langzeitresultat zu erzielen, werden häufig auch Medikamenten-beschichtete Stents verwendet. Dieses Medikament wird aus dem Stent in der Stemose über Tage bis Wochen freigesetzt.